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Bisher wurden noch keine weiteren Projektfortschritte eingestellt.
Die Gründung eines Kindergartens in Kankan/Guinea ist ein erster wichtiger Schritt, um gegen die Beschneidung anzukämpfen.Der Gedanke ist, das man den Kontakt zu Eltern und Kindern sucht um über die Beschneidung aufzuklären.
Früher wurden die Mädchen beschnitten, wenn sie sieben, acht, neun oder zehn Jahre alt, manchmal sogar auch älter waren. Heute sind sie bereits mit drei und vier Jahren oder früher schon an der Reihe. Immer mehr Frauen lassen ihre sehr kleinen Kinder, ja sogar die Säuglinge beschneiden.Vorteile eines Kindergartens
Hierbei werden vor allem vier Ziele verfolgt :
1. Beratung für Eltern gegen die Beschneidung
2. Entlastung der Mütter, die ihre Kinder mehrere Jahre auf dem Rücken tragen;
3. Erleichterung der Gesundheitskontrolle und Gesundheitsvorsorge, wie beispielsweise die Durchführung von Impfungen;
4. Förderung der Kinder in Form von Vorschulunterricht, so dass sie spielerisch auf ihre Einschulung vorbereitet werden.
Inhaltliches Konzept:
Unser aktuelles Projekt ist der Aufbau eines Kindergartens in Kankan, Guinea, für Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren.
Bisher gibt es dort keine sozialen Einrichtungen für Kinder dieses Alters, die Betreuung, Schutz und Bildung bieten. Aus diesem Grund möchten wir noch Anfang nächsten Jahres mit dem Bau des Kindergartens beginnen. Es wäre eine Unterstützung für viele Mütter und böte den Kindern einen Spiel- und Bildungsort. Er ergänzt die Erziehung in der Familie; er eröffnet den Kindern erweiterte und umfassendere Erfahrungs- und Bildungsmöglichkeiten über das familiäre Umfeld hinaus.
Im Rahmen unseres Kampfes gegen die Beschneidungspraktiken möchten wir einen Kindergarten in Kankan ins Leben rufen.


